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Plakate; Öffentliche Anschläge

Die Gemeinden können Anschläge, insbesondere Plakate, in der Öffentlichkeit auf bestimmte Flächen beschränken, wenn dies dem Schutz des Orts- und Landschaftsbildes oder eines Natur-, Kunst- oder Kulturdenkmals dient.

Wenn Sie Anschläge, insbesondere Plakate, in der Öffentlichkeit anbringen wollen, müssen Sie beachten, ob eine Gemeinde dies auf bestimmte Flächen beschränkt hat. Art. 28 des Bayer. Landesstraf- und Verordnungsgesetzes erlaubt den Gemeinden entsprechende Beschränkungen, sofern dies dem Schutz des Orts- und Landschaftsbildes oder eines Natur-, Kunst- oder Kulturdenkmals dient. Ein vorsätzlicher oder fahrlässiger Verstoß gegen eine solche gemeindliche Verordnung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Daneben hat die Gemeinde die Möglichkeit, die Beseitigung des Anschlages zu verlangen.

Welchen Inhalt der Anschlag hat, ist dabei grundsätzlich unerheblich. Wirtschaftliche Werbung kann ebenso darunter fallen wie politische Werbung oder private Mitteilungen.

Ob Ihre Gemeinde eine entsprechende Verordnung erlassen hat und welche Beschränkungen sie enthält, erfahren Sie bei Ihrer Gemeinde.

Bitte beachten Sie auch, dass je nach Art, Größe und Ort des Anschlages unter Umständen besondere weitere Einschränkungen greifen können. Dies gilt insbesondere für

  • Anlagen zur Wirtschaftswerbung, die unter Umständen baugenehmigungspflichtig sind,
  • Plakatständer im Verkehrsraum, die den Fahrverkehr nicht behindern dürfen und unter Umständen einer straßenrechtlichen Sondernutzungserlaubnis bedürfen,
  • Anschläge, die an oder in der Nähe eines Baudenkmals errichtet werden sollen und deshalb unter Umständen einer denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis bedürfen,
  • Anschläge, die in naturschutzrechtlich besonders geschützten Gebieten, z. B. Naturschutzgebieten, Landschaftsschutzgebieten oder Naturparke, angebracht werden sollen und daher unter Umständen untersagt sind.

Verwaltungsgerichtsprozess

verwaltungsgerichtliche Klage

Stand 09.04.2018
Redaktionell verantwortlich Bayerisches Staatsministerium des Innern und für Integration (siehe BayernPortal)

Kontakt und Informationen aus Ihrer Verwaltung

Organisationseinheiten

Vorzimmer

Rathaus Winhöring

Obere Hofmark 7
84543 Winhöring

Montag
08.00 - 12.00 Uhr
Nachmittag nach Vereinbarung

Dienstag
08.00 - 12.00 Uhr
Nachmittag nach Vereinbarung

Mittwoch
08:00 - 12.00 Uhr

Donnerstag
08.00 - 12.00 Uhr
14.00 - 18.00 Uhr

Freitag
08.00 - 12.30 Uhr

Nach vorheriger Vereinbarung ist auch außerhalb der Öffnungszeiten der Besuch des Rathauses möglich.

Ansprechpartner

Nöbauer, Katharina

08671/9987-16
08671/99879-16
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Zimmer 5

Mo - Do vormittags, Do auch nachmittags

Kirchner, Viola

08671/9987-30
08671/99879-30
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Zimmer 10

halbtags, Di u. Do auch Nachmittags

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